Montag den  5.Oktober 2015
   
Grüß Gott lieber Sportfreund und Leser von "LIVE-dabei"
Die Wochen vergehen, der Herbst hat schon Einzug gehalten, bei vielen Sportfreunden ist ein trostloser Alptraum für unsere Tauben eingezogen.
Sie müssen für ca. 6 Monate ihr Leben in der Trostlosigkeit ihres Schlages absitzen, bis endlich das Frühjahr wieder kommt und sie wieder in die 
Freiheit der Natur zurück dürfen.
Leider geht es wegen der totalen überhandnahme der Greifvögel bei vielen nicht mehr anders.
Menschliche Einflüsse verschieben die Gesetze der Natur und sogenannte Tierschützer unterliegen einer totalen Fehlinterpretation des 
natürlichen Gleichgewichts. Egal wie auch immer, unsere Tauben müssen dafür mit Entzug der Freiheit büssen.
Bei mir ist bis jetzt Gott sei Dank noch nicht so weit, allerdings hat auch mir der Habichte erst vor einigen Tagen eine Taube direkt am Schlag
geschlagen. So können sich meine Tauben noch täglich draußen vor dem Schlag in der Badewanne vergnügen, ins Gras legen, den Garten 
erkunden und dort finden sie noch allerlei brauchbares. Einige Paare ziehen Nistmaterial für das 3.Gelege nach der Reise in den Schlag und 
bauen ein neues Nest.
380 mit dem Jungen 2.Zucht +3.Gelege 5.10.2015.JPG
350 mit Jungen 2.Zucht + 3.Gelege 5.10.2015.JPG
die beiden Stars der Reise 2015, die "PRINZKE 380" und die "schnelle 350" neben den jungen der 2.Herbstzucht und auf dem 3.Gelege
vom 23. und 28.9.2015. Das 1.Gelege von beiden wurde umgelegt. 
Vielleicht mache ich auch noch ein 4.Gelege von diesen beiden, den von den besten kann man nicht genug Nachzucht haben.
Nachtrag: nachdem ich die Jungen vorgestern bereits weg genommen habe, habe ich heute 7.Oktober das 3.Gelege schon weg genommen und 
ziehe ein 4.Gelege vom "NIK265  x  PRINZKE 380" und vom "Famose 109"  x  "schnelle 350" auf.
Bei mir dürfen die Tauben nach Saisonende ihre Leben noch gestalten wie anno dazumal, als die Taubenwelt noch in Ordnung war.
Leider kann das nicht mehr jeder machen in der heutigen Zeit, wo die Greifs, dank menschlicher Hand, in einer totalen Überpopulation in der 
Natur leben.