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Deutscher Meister 1993 in Waldkirchen Weltmeister 1994 in Garmisch Patenkirchen
Grüß Gott Sportfreunde,
auf dieser Seite möchte ich Ihnen mein zweites Hobby vorstellen.
Ein Hobby das viele von Ihnen vielleicht gar nicht kennen. Es handelt sich hier um Eisstockschießen. 
Eisstockschießen wird vor allem in Bayern - Österreich - Schweiz - Südtirol aber auch bei vielen von uns in Bayern so 
titulierten Flachlandtirolern gespielt. Also, der Rest von Deutschland. Dazu kommen noch 18 weitere Länder auf 
unserem Planeten.
Eisschießen war eben ein Winterzeitvertreib auf dem Lande in früheren Jahren.
In der Neuzeit wird dieser Sport auch auf Asphalt und Betonpflasterbahnen gespielt.
Der Unterschied vom Eisschießen zum Asphaltschießen, das sagt eigentlich schon der Name.
Im Winter wird dieser Sport eben in Eishallen oder zugefrorenen Gewässern gespielt, im Sommer eben, wie der
Name schon verrät, auf Asphaltbahnen.
Damit mit dem gleichen Gerät dem Eisstock, auf beiden Belägen Eis + Asphalt, dieser Sport durchgeführt werden 
kann, kamen findige Zeitgenossen darauf, die Grundfläche dieses Sportgerätes zu wechseln.
Waren es früher Eisstöcke aus verschiedenen Naturhölzern, Birn-Apfel-Kirsch-Eschenbaum mit einem 
geschmiedeten Schwarzmetallring, so sind dies heute hochmoderne Kunsstoffkörper mit Edelstahlringen.
Dieser Eisstockkörper wird mit verschiedenen Laufsohlen belegt.
Im Winter auf Eis  mit Gummilaufsohlen im Sommer auf Asphalt und Beton mit Plastikkunststoffen.
Diese Beläge wiederrum sind nach Shore (Härtegrade) abgestuft. Heißt im Endefekt, je niedriger die Shore je weicher 
die Platte, umso schwerer ist die Platte zum Handhaben.
Also spielt auch die Kraft und Technik eine entscheidende Rolle bei diesem Sport.
In erster Linie aber ist die gute Treffsicherheit des Schützen das alles entscheidene.
Die Spielbahn hat eine Länge von 30,5 Metern und eine Breite von 3 Metern.
Es spielen beim Mannschaftsspiel 2 Mannschaften mit jeweils 4 Schützen gegeneinander.
Bei einem normalen Mannschaftsturnier treten in der Regel im 15 Mannschaften gegeneinander an.
Bei einer Meisterschaft treten 29 Mannschaften gegeneinander an.
Ein solches Meisterschaftsturnier dauert ca. von Samstag 11.00 Uhr bis abends ca. 19 Uhr
und geht Sonntagmorgen 7 Uhr wieder weiter bis ca. 13 Uhr, dann sind die  Sieger ermittelt.
Um diesen Bericht nicht zu sehr in die Länge zu ziehen, kannst Du lieber Sportfreund, genaueres nachlesen unter:
www.eisstock-verband.de/mainphp
www.bev-stocksport.de
Als kleiner Junge habe ich auf unserem Dorfweiher angefangen wie alle Jungs zur damaligen Zeit auf dem Lande,
Eisstock zu schießen. Mit dem Einstieg ins Berufsleben mit 13 Jahren und 11 Monaten war es aber vorbei mit 
dem Eisstockschießen. Meine Kindheit war zu Ende und das Berufsleben hat mich eingeholt.
Erst 1985 fand ich dann auf Umwegen zu diesem Sport.
Ich habe mit den Tauben die Einsatzstelle gewechselt (Nachbardorf). Dort wurden im Winter die 
Gemeindemeisterschaften im Eisstockschießen durchgeführt, woran sich die Brieftaubenzüchter unserer
Einsatzstelle Kirchdorf, beteiligt haben. Ich mittendrin dabei. Da hat sich dann herausgestellt das ich ein sehr gutes
Talent zum Eisschießen mitbringe und auf dem ganzen Eisweiher keiner den Eisstock so treffsicher ins Ziel 
gebracht hat als ich. Somit war der Start in eine Eisschießkarierre gelegt die von sehr guten bis überragenden 
Leistungen in dieser Sportart gekrönt wurden.
Ich möchte hier nur einen kleinen Teil davon wiedergeben um den Rahmen dieser Seite nicht zu sprengen.
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Pressebericht WM 1994 hier
WM-Mannschaftsergebnissliste hier
1. Mannschaftsweltmeister im Zielschießen 1994 in Garmisch Partenkirchen  Deutschland  
mit den Schützen von links Helmut Gassner Unterneukirchen - Karl Groß Straubing - Alfred Weber Abtschlag
mit 852 Stockpunkten
2. Österreich mit 826 Stockpunkten
3. Italien mit 777 Stockpunkten
Weltmeisterschaft In der Einzelwertung  Zielschießen
1. Karl Treitinger - Österreich mit 607 Stockpunkten
WM-Einzelergebnissliste  hier
2. Alfred Weber - Deutschland mit 573 Stockpunkten
WM-ein Grund zum feiern beim SC
3. Paul Sattler - Italien mit 569 Stockpunkten
2. Europapokalsieger 1992 in Budweiß - Tschechoslowakei
Sportclub  Zwiesel
        mit den Schützen
Weinberger Anton - Moar
Schwarz Erich - 1. Stockschütze
Weber Alfred - 2.Stockschütze
Ebenböck Robert - letzter Mann
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1. Bundesligameister mit dem SC-Zwiesel 1992 
das höchste im Deutschen Eisschießsport - hier gewinnt nur der beste
vor dieser Meisterschaft wurde die Mannschaft des SC-Zwiesel als Absteiger gehandelt
Bundesligameister
Schützen von links-Alfred Weber-Ludwig Bauer-Anton Weinberger-Hans Schreindl
1. Deutscher Meister im Einzelschießen 1993 in Waldkirchen
Deutscher-Meister 1993
der Deutsche Meister feit nie!!! Hier
Grund zum feiern beim SC-Zwiesel
1. Alfred Weber - Sportclub Zwiesel mit 285 Punkten
2. Georg Fleischmann - Innenstetten Egg mit 275 Punkten
3. Gerd Banz - München Daglfing mit 265 Punkten
Bundesligaaufstieg 1990 mit dem ESV-Schlag
         mit das schönste Kapitel in meiner Eisschützengeschichte
Bundesligaaufstieg
von links nach rechts
1.Vorstand Peter Gschwendtner 
Erich Schönhofer sen.
Rudi Wenig
Alfred Weber
Josef Stadler
hintere Reihe
Josef Fischer das Salz der Veeins - Kassier
Paul Kufner 2. Vorstand
Peter Gschwendtner 1. Vorstand